106. Sebastian Kehl

Oh Captain, mein Captain: 13 Jahre lief Sebastian Kehl in schwarzgelb auf. Sechs Jahre trug er die Kapitänsbinde. Drei Mal wurde er Deutscher Meister. Einmal holte er den DFB-Pokal. 2014 dann sein emotionales Karriereende.  Seit dem 1. Juni 2018 ist der Vorzeige-Borusse wieder beim BVB. Dieses Mal in der Geschäftsführung, als Leiter der Lizenzspielerabteilung. In Fulda geboren, lernte der Mittelfeld-Akteur das Kicken beim SV Lahrbach. Mit 16 Jahren ging er nach Hannover. Nach 32 Spielen in der zweithöchsten Spielklasse klopfte die Bundesliga in Form des SC Freiburg bei ihm an. Im Januar 2002 ging es weiter zum BVB – mit dem er direkt im selben Jahr die Deutsche Meisterschaft feierte. Und die sollte nicht sein letzter Titel bleiben. Die zweite Schale folgte 2011. Ein Jahr später das Double. Als Kapitän in der Jürgen Klopp-Ära und in einer der erfolgreichsten Zeiten des BVB wird – wie ihn immer noch viele liebevoll nennen – der Capitano als Spieler für alle Zeiten unvergessen bleiben. In der Führungsetage der Borussia hat er nun die Chance, an seine alten Erfolge anzuknüpfen.