33. Deutscher Vizemeister

Der 24. Juni 1961, das Niedersachsenstadion in Hannover. Das BVB-Team, trainiert von Max Merkel, hat das Finale erreicht, hat aber überraschend gegen den FC Nürnberg nicht die Spur einer Chance. Mit 0:3 verlieren die Borussen gegen die Franken vor 82.000 Zuschauern, die von der Partie enttäuscht sind. Torwart Heinrich Kwiatkowski verhinderte sogar eine höhere Niederlage seiner Mannschaft, die in der Endrunde, u. a. gegen den Hamburger SV so dominierend aufgespielt hatte. Neben dem Torwart sind mit Burgsmüller, Peters und Kelbassa noch drei Spieler dabei, die 1956 und 1957 den Meistertitel einheimsten. Schon nach sechs Minuten waren die Nürnberger durch Haseneder in Führung gegangen. Strehl mit zwei Treffern (45./67.) sorgte für den Endstand. Die Borussen verpassten nicht nur den Titelgewinn, sondern auch die Teilnahme am lukrativen Europacup-Wettbewerb. Erst zwei Jahre später ging der Traum von der dritten Deutschen Meisterschaft in Erfüllung.