36. Dritte deutsche Meisterschaft

29. Juni 1963. Das Neckarstadion Stuttgart. Das letzte echte Finale um die Deutsche Meisterschaft vor der Einführung der Bundesliga – und es wird ein denkwürdiger Tag für die Dortmunder Borussia. Mit dem souveränen 3:1-Erfolg gegen den FC Köln sichert sich der BVB die 3. Deutsche Meisterschaft. Die Tore erzielen Kurrat, Wosab und Aki Schmidt. Ausgerechnet Aki Schmidt, der 1957 noch hatte zuschauen müssen, als seine Borussen den zweiten Titel gewannen. Vor mehr als 70.000 Zuschauern reicht es für die Domstädter nur zum Ehrentreffer von Karl-Heinz Schnellinger, der danach bekanntlich nach Italien wechselte. In den Reihen der Schwarz-Gelben stehen zwei Akteure, die bereits 1956 und 1957 über den Gewinn der Schale jubelten: Jockel Bracht und Willi Burgsmüller. Es war aber auch der große Tag des kleinsten Borussen. Hoppy Kurrat machte ein Superspiel, meldete nicht nur Weltmeister Schäfer ab, sondern brachte mit einem harmlosen Schuss auch die Revier-Jungs in Führung. Kölns Schlussmann Ewert hatte die Sonne geblendet.