49. Reinhard „Stan“ Libuda, Europapokalsieger

Reinhard Libuda war eigentlich ein Schalker. Bei den „Blauen“ begann er seine Karriere, spielte zwischen 1952 und 1961 in der Jugend. In der ersten Mannschaft lief er später 215 Mal für die Blauen auf. Aber mit seinem denkwürdigen Tor in der Verlängerung sicherte „Stan” Borussia Dortmund 1966 den Triumph im Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen den FC Liverpool (2:1). Nach einer Bogenlampe aus rund 25 Metern Entfernung tropfte der Ball auf die Querlatte, den zurückspringenden Ball drückte der Liverpooler Verteidiger Chris Lawler ins eigene Tor. 1968 wechselte „Stan“ Libuda wieder zurück zu Schalke, seiner „großen Liebe“. Legendär war Libudas Dribbelstärke. Die Fans verehrten ihn auf Transparenten: „Keiner kommt an Gott vorbei – außer Reinhard „Stan“ Libuda.” (* 10.10.1943, † 25.08.1996)