81. Paulo Sousa

Sein Licht in Dortmund strahlte nicht lange (27 Bundesligaspiele zwischen 1996 und 1998), aber dafür hell. Paulo Sousa wurde 1997 Champions-League-Sieger mit dem BVB. Ein Jahr zuvor hatte er den gleichen Titel mit Juventus Turin errungen und war anschließend für sieben Millionen Mark in den Ruhrpott gewechselt. Der Portugiese zeichnete sich – wenn er denn gerade nicht verletzt war – neben Andreas Möller und Jungstar Vladimir But zu seiner Zeit beim BVB für spektakuläre, druckvolle Mittelfeld-Shows verantwortlich. 1998, wenige Monate nach dem größten Triumph der Vereinsgeschichte, entschied sich Dortmund zum Verkauf des verletzungsanfälligen Edelkickers aus Portugal. Inter Mailand zahlte 15 Millionen Mark, Sousa verabschiedete sich mit kritischen Tönen. „Mir war es wichtig, keinem weh zu tun. Deshalb verlasse ich den BVB. Die Mannschaft braucht jetzt Ruhe, und diese Ruhe habe ich ihr durch meine Entscheidung zum Weggang gegeben“, sagte er. Weder bei Inter noch beim AC Parma, Panathinaikos Athen oder Espanyol Barcelona konnte Sousa wieder zu seiner alten Leistungsstärke finden. Im Sommer 2002 beendete er seine Karriere.