23. Elwin Schlebrowski (Deutsche Meisterschaft 56 + 57)

Elwin Schlebrowski: ein Dauerläufer mit einer Pferdelunge. Die BVB-Anhänger nannten ihn nur „Schlebro“, weil nie klar war, ob er nun Erwin, Albin oder Elwin mit Vornamen hieß. Der Halbstürmer und Außenläufer hielt dem Sturmtrio Niepieklo, Preißler und Kelbassa den Rücken frei und trug maßgeblich dazu bei, dass sich die Dortmunder 1956 und 1957 die Meistertitel sicherten. Gebürtig aus Ostpreußen, kickte Schlebrowski zuvor für die Vorläufer der DSC Wanne-Eickel, für Preußen und Sportfreunde, ehe er 1950 das schwarz-gelbe Trikot anzog. Schlebrowski, der Fußball-Arbeiter, schuftete anfangs im Bergbau, später als kaufmännischer Angestellter bei den Hoesch-Hüttenwerken. Ein Tor für den BVB blieb dem gradlinigen Fußballer verwehrt, dafür schaffte er aber zwei Einsätze in der DFB-Elf. Elwin Schlebrowski (* 31.8.1925, † 8.2.2000)