18. Heinrich Kwiatkowski im WM-Aufgebot

Das Wunder von Bern sorgte 1954 natürlich auch im fußballverrückten Dortmund für Furore. Zumal mit Heinrich Kwiatkowski (* 16.7.1926, † 23.5.2008) auch ein Borusse zu den Nationalspielern gehörte. Allerdings stand „Kwiat“, der vor seiner Dortmunder Zeit schon bei Schalke 04 und Rot-Weiß Essen gespielt hatte, dabei im Schatten des legendären Toni Turek und diente eher als Kanonenfutter. Er stand während der WM nur einmal für Deutschland zwischen den Pfosten und kassierte 8 Tore im Vorrunden-Spiel der deutschen „Ersatzmannschaft“ gegen den späteren Finalgegner Ungarn. Der Legende nach hatte Trainerfuchs Sepp Herberger die Niederlage bewusst einkalkuliert – und Kwiatkowski musste es ausbaden.