11. Umzug ins Stadion Rote Erde

Die offizielle Vereinsgeschichte begann mit einem deutlichen Sieg. Hoesch gibt den Ton an im Borsigplatz-Viertel. Und so muss der BVB-Sportplatz auf der „Weißen Wiese“ 1937 dem Ausbau der Westfalenhütte und dem Bau des Hoeschparks weichen, der im Rahmen des NS-Programms „Kraft durch Freude“ entsteht. Neue Spielstätte für den inzwischen führenden Sportverein Dortmunds wird die 1926 im Süden der Stadt eröffnete „Kampfbahn Rote Erde“. Hier feierte der BVB vor allem in den 50er und 60er-Jahren bis zur Eröffnung des Westfalenstadions 1974 seine großen Triumphe. Bis zu 46.000 Zuschauer fanden in der „Kampfbahn“, die zweimal auch Austragungsort von Fußball-Länderspielen war, Platz. Noch heute ist die inzwischen zum Leichtathletik-Stadion umgebaute Rote Erde Spielort für die Amateure und Jugendmannschaften des BVB.